Verein Symposion Lindabrunn
Laboratorien experimenteller
Kunst und Architektur
       
HTV wird Strandbad Badenium
Der Ausbau des ehemaligen HTV Erholungszentrums zum Strandbad Badenium und einem Geologie-Museum macht Enzesfeld/Lindabrunn zum wichtigen Punkt im geplanten Geopark Badenium. Ein kleines feines Erlebnisbad versetzt die Besucher in die Zeit vor 16 Mio Jahren, an die Gestade des tropischen Meeres des Wiener Beckens
Strandbad Badenium
Die HTV als Erlebnisbad das die Badegäste in die Zeit des Badenium und in das Ambiente eines tropischen Meeres versetzt
Vor ca. 16 Millionen Jahren war Lindabrunn das Flussdelta der Urtriesting, die Mündung des Flusses in das Urmeer Paratethys. Motive der wissenschaftlichen Rekonstruktion des Baden-Meeres und archäologische Fundstücke ergänzen sich mit bunten Bildern der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren vergleichbarer Tropenmeere. Die harmonische Raumgestaltung bietet Infotainment, Sport, Spaß und Entspannung für jung und alt.

Geologiemuseum
Die HTV als Museum, Ausstellungsort und Seminarzentrum
Konferenz- und Versammlungsräume werden als Seminar- und Ausstellungsräume adaptiert. Mit modernsten Medien präsentiert das Museum archäologische Fundstücke sowie geologische, historische und kulturelle Forschungsergebnisse. Auf Seminaren und Kongressen wird aktuellstes wissenschaftliches Wissen diskutiert und der Bevölkerung vorgestellt.

Seerestaurant Sirenia
Die HTV als Gastronomiebetrieb
Angeschlossen an das Strandbad Badenium und das Geologiemuseum verwöhnt ein Restaurantbetrieb die Gäste mit Spezialitäten wie Mastodonsteak, Seekuhschnitzel, Wienerberger Rösti oder Konglomeratcremetorte.

Die Revitalisierung des ehemaligen HTV Hauptgebäudes als ‚Strandbad Badenium’ und Geologiemuseum im Rahmen eines ‚Geoparks Badenium’ ist die Weiterentwicklung der Idee des VSL, Lindabrunn zu einem Hotspot des Kultur- und Bildungstourismus sowie als erlebnistouristisches Ziel für Tagesausflüge für alle Altersgruppen auszubauen. Das Projekt setzt auf bestehenden Strukturen auf. Es erfordert einige Adaptierungen und zusätzliche museale Einrichtungen, dabei werden die modernsten Richtlichen von Ökologie und Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Geopark Badenium
Die erdgeschichtliche Epoche mit dem wissenschaftlichen Namen ‚Badenium’ schuf die landwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Grundlagen für die Region Triestingtal und den Bezirk Baden. Ob Sandstein, Konglomerat, Schotter, Braunkohle, Lehmfunde, Thermen oder Weinanbau, die geologischen Basis dafür entwickelte sich im Badenium. Im Geopark werden Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten erschlossen und zugänglich gemacht. Die geologische Entwicklung wird für die Besucher zum persönlichen Erlebnis. Mit der Einrichtung von Geoparks wird angestrebt nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt zu bewahren, die geowissenschaftliche Bildung zu verbessern und ganz speziell die wirtschaftliche Entwicklung der Region auf lokaler Ebene zu fördern.

Museum der Landschaften
Das Museum der Landschaften widmet der Lebensgrundlage ‚Landschaft’ im ländlichen Raum besondere Aufmerksamkeit und rückt deren kulturelle Bedeutung mit künstlerischen Interventionen ins Zentrum des Interesses. Eine wissenschaftlich-biologische Studie widmet sich der Erforschung und Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren am Symposionsgelände und im Steinbruch Lindabrunn. Landschaften sind Voraussetzung für kulturelle Entwicklung, sie prägen das ästhetische Empfinden sowie die sinnliche Erfahrung der Menschen. Durch Kunstprojekte lenkt der VSL die Aufmerksamkeit auf die Themen Landschaft als Lebensgrundlage und kulturellen Wert sowie auf den Zusammenhang zwischen Landschaftsnutzung und ästhetischem Erscheinungsbild.

ins Netz gestellt am 25.02.2010
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