Verein Symposion Lindabrunn
Laboratorien experimenteller
Kunst und Architektur
       
FLUGSTUNDE (1) oder Der Traum vom Fliegen
am 25. Mai 2013 ab 16:00 Uhr am Symposion Lindabrunn

ab 19:00 Uhr „on/the/fly improvisations“
Konzert mit Pamelia Kurstin (Theremin), Mark Holub (Schlagzeug) und Chris Janka (Gitarre)
Der Mensch ist per se nicht zum Fliegen ausgerüstet. Er muss sich Geräte schaffen, die es ihm ermöglichen, die Schwerkraft zu überwinden. Die beiden Künstler David MOISES und Chris JANKA nähern sich dem Thema über die künstlerische Betrachtung fantastischer Flugobjekte, konstruieren und basteln diese nach ihren Möglichkeiten. Mit ästhetischem Selbstverständnis loten sie technische und künstlerische Potentiale aus und versuchen, ihren persönlichen Traum vom Fliegen wahr zu machen, umzusetzen und mit dem einen oder anderen Objekt vom Boden der Realität abzuheben. Es gelingt ihnen in der Praxis nicht immer, sich mit ihren selbstgebauten Kunstinstallationen in die Luft zu erheben, doch gerade diese Tatsache spornt an, den Traum vom Fliegen niemals aufzugeben.



Aus ihrer Faszination für Fluggeräte entwickelten die Künstler bereits mehrere Kunstobjekte und experimentieren spartenübergreifend zwischen Kunst und Technik. Nach den erfolgreichen Tests mit HUI, einem selbstgebauten Ein-Mann-Leichthubschrauber (am Symposionsgelände ausgestellt), experimentieren sie nun in ihrem neuen Projekt AIRPOWER mit einer Hiller-Flying-Plattform. 
 


Stanley Hiller war Amerikaner und Erfinder verschiedener Fluggeräte. Er entwickelte unter anderem den Jetpack, den James Bond im Film Feuerball verwendete, sowie die Hiller-Plattform, die für dieses Kunstprojekt von den Künstlern nachgebaut wurde.
 


Wir laden zur Eröffnung und Projektpräsentation und erleben, wie die beiden Künstler die, ursprünglich für militärische Zwecke entwickelte Hillerplattform, neu geschaffen haben. Dabei werden erste Tests auf Flugfähigkeit des Objektes am Symposion Lindabrunn stattfinden. Die spannende Präsentation wird abgerundet durch eine Kochperformance und schließt mit einem außergewöhnlichen Improvisations-Jazz-Konzert, mit dem Auftritt der amerikanischen Künstlerin Pamelia KURSTIN. Sie spielt, als eine der wenigen Künstlerinnen weltweit, das Instrument Theremin, ein elektronisches Musikinstrument, das berührungslos über das elektromagnetische Feld des menschlichen Körpers Töne erzeugt. Begleitet wird sie bei ihren Improvisationen von Mark HOLUB am Schlagzeug und Chris JANKA an der Gitarre.